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Jetzt entdeckenTequila
Tequila wird in vielen klassischen Drinks eingesetzt, weil er Süsse, Säure und Bitterkeit gut „trägt“ und eine klare Agavennote einbringt. Bekannte Beispiele sind die Margarita (Tequila + Zitrus + Orangenlikör bzw. Variante „Tommy’s“), die Paloma (Tequila mit Grapefruit-Charakter), Tequila Sunrise (fruchtig, farbiger Verlauf) oder Ranch Water (leicht, spritzig). Welcher Tequila passt, hängt vom Profil ab: Blanco bringt oft mehr Agavenfrische, Reposado eher runde Fassnoten.
Tequila sollte kühl, trocken und lichtgeschützt gelagert werden – ideal ohne starke Temperaturschwankungen. Anders als Wein „reift“ Tequila in der Flasche nicht weiter; die grössten Aromaverluste entstehen meist durch Licht, Wärme und viel Luftkontakt in einer lange offenen Flasche. Praktisch heisst das: Flasche gut verschliessen, möglichst stehend lagern (damit Alkohol Dichtungen weniger belastet) und bei längerer Aufbewahrung direkte Sonne meiden. Bei sehr wenig Restinhalt kann Umfüllen in eine kleinere Flasche helfen, den Luftanteil zu reduzieren.
Nach der Tequila-Spezifikation liegt der zulässige Alkoholgehalt bei 35 bis 55% vol.
Im Handel sind viele Abfüllungen häufig im Bereich um 38–40% vol zu finden, während einzelne Spezialabfüllungen (z. B. „still strength“/hochprozentiger) darüber liegen können. Entscheidend ist immer die Angabe „% Alc. Vol.“ auf dem Etikett.
Zu den bekannten Namen zählen z. B. José Cuervo, Don Julio, Patrón, Herradura, El Jimador, Espolòn, Tequila Ocho, Fortaleza oder Sierra. Marken unterscheiden sich nicht nur im Namen, sondern oft in Kategorie (100% Agave vs. nicht), Produktionsstil (z. B. Garung, Fermentation, Destillation) und Reifegrad. Wenn du vergleichen willst, helfen Etikettangaben wie „100% Agave“, die Reifeklasse (Blanco/Reposado usw.) und der % vol.
Tequila lässt sich auf verschiedene Arten servieren – je nach Stil und Anlass. Blanco wird häufig pur oder als Cocktailbasis genutzt, weil die Agavenfrische gut durchkommt; gereifte Varianten (Reposado/Añejo/Extra Añejo) werden oft pur getrunken, um die Fassnoten wahrzunehmen. Das bekannte Ritual „Salz & Zitrus“ ist eine verbreitete Servierform, aber kein Qualitätsmerkmal – bei aromatisch komplexen Tequilas kann es die Feinheiten eher überdecken. Allgemein lohnt sich ein Blick auf Kategorie, Alkoholgehalt und „100% Agave“, um den Stil besser einzuordnen.
„100% Agave“ bedeutet: Bei der Fermentation dürfen keine anderen Zuckerquellen als Zucker aus der blauen Agave verwendet werden. Zusätzlich gilt eine wichtige Vorgabe: Damit ein Tequila als „100% Agave“ gilt, muss er im festgelegten Herkunftsgebiet in einer Anlage unter Kontrolle eines autorisierten Produzenten abgefüllt werden.
Im Unterschied dazu darf Tequila in der Kategorie „Tequila“ (häufig „mixto“ genannt) bis zu 49% der vergärbaren Zucker aus nicht-agavenbasierten Quellen beziehen – und kann unter Bedingungen auch ausserhalb des autorisierten Produzenten abgefüllt werden.
Offiziell wird Tequila in fünf Klassen eingeteilt: Blanco/Plata, Joven/Oro, Reposado, Añejo und Extra Añejo. Reposado reift mindestens 2 Monate im Holz, Añejo mindestens 1 Jahr und Extra Añejo mindestens 3 Jahre (jeweils mit definierter Fassgrösse/Regelung).
Praktisch bedeutet das: Blanco wirkt oft agavig, frisch und klar, während Fassreife häufiger Vanille-, Karamell-, Gewürz- und Röstaromen ergänzt – je nach Fass, Dauer und Stil der Destillerie.
Tequila wird ausschliesslich aus blauer Agave hergestellt und ist an ein klar definiertes Produktionsgebiet gebunden.
Mezcal ist dagegen ein Überbegriff für verschiedene Agavenspirituosen: Er kann aus mehreren Agavenarten stammen und wird je nach Region und Tradition sehr unterschiedlich produziert. Typisch (aber nicht bei jedem Mezcal gleich) ist das Rösten der Piñas in Erdöfen/Pit Ovens, was häufig die bekannten rauchig-gerösteten Noten begünstigt.
Grundlage ist die blaue Agave, bei der vor allem das Herz der Pflanze genutzt wird – die sogenannte Piña (weil sie optisch an eine Ananas erinnert). Nach der Ernte werden die Piñas typischerweise gegart, anschliessend zerkleinert, die Zucker werden ausgelöst, vergoren und danach destilliert. Viele Unterschiede im späteren Geschmack entstehen schon hier: etwa durch Art des Garens (Ofen/Autoklav), die Fermentation und den Brennapparat.
Tequila ist eine mexikanische Spirituose aus der blauen Weber-Agave (Agave tequilana Weber var. azul) und gehört rechtlich zu den geschützten Herkunftsprodukten (Denomination of Origin). Das heisst: „Tequila“ darf nur verwendet werden, wenn Produktion und Herkunft die festgelegten Vorgaben erfüllen – inklusive Herstellungsgebiet und Spezifikation nach der mexikanischen Norm. Gleichzeitig gibt es innerhalb von Tequila verschiedene Kategorien und Reifestufen (z. B. Blanco bis Extra Añejo), die Stil und Aromaprofil stark beeinflussen.
Über Tequila
Diese Reise führt uns jetzt nach Südamerika. Nach Mexiko ins Herkunftsland des Tequilas . Diese mexikanische Spirituose ist eine Form des Agaven-Brands Mezcal. Tequila oder Agave-Tequila ist natürlich der bekannteste und populärste Mezcal. Tequila kommt aus dem Umland der Stadt Tequila im Bundesstaat Jalisco und aus vier anderen Bundesstaaten in Mexiko. Für die Herstellung wird das Herz der blauen Agave verwendet, das Einheimische auch das ‚Haus des Mondes’ nennen, oder eben Mezcal in der Indigenensprache Nahuatl. Während für Tequila nur das blaue Herz der Agave oder die Piña der Agave verwendet wird, besteht Mezcal auch aus Fruchtfleisch von bis zu 15 unterschiedlichen Arten von Agaven. Die Herzen der Agaven werden bei der Herstellung von Tequila unter der Erde gedämpft und fermentieren. Deshalb ist der Geschmack auch so speziell herb und geräuchert.
Kein Wunder also, dass man Tequila nicht nur als Shot trinkt, sondern auch in den beliebtesten Cocktails, wie Tequila Sunrise und natürlich Margarita, in all seinen vielen, unzähligen Variationen. Tequila kann man sogar mit Bier trinken, besonders Corona und Desperados schmecken hervorragend.
Für Tequila gibt es heute zwei unterschiedliche Qualitäten. Bei
Mixto
kommen mehr als die Hälfte des Zuckers der Produktion von Alkohol von der
blauen Agave, der
Agave azul. Die anderen 49% des Zuckers können aus anderen Quellen stammt, meistens aus
Rohrzucker.
Mixto Tequila
kann in Tanks und Flaschen abgefüllt werden. Wenn der Tequila zu 100% aus Agave azul besteht, darf er nur in Flaschen abgefüllt und verschickt werden. Gerade die
reiferen Tequilas, also
Tequila reposado
oder nur
reposado
und
Tequila
añejo, können die Fässer nur unter der Kontrolle des Consejo Regulador del Tequila aufgemacht und in Flaschen umgefüllt werden. Meistens beträgt der Alkoholgehalt zwischen 38 und 40
Vol, bei manchen aber auch bis zu 50
Vol. Entweder werden sie in 70
cl
oder
Liter
Flaschen verkauft.
José Cuervo
,
Don Julio
sowie
Corralejo
und
Sierra
gehören zu den bekanntesten und populärsten
Tequila-Marken.
Je nach Reifung unterscheidet man fünf Gruppen.
Tequila Silver oder einfach nur Silver , Tequila blanco oder blanco und Tequila plata sind klare, transparente Tequilas, die direkt nach der Destillation in Flaschen gefüllt werden.
Bei Tequila Gold oder nur gold, joven oder oro handelt es sich um einen Mix oder Blend aus weißem und älterem Tequila. Damit er gereifter und weicher schmeckt, also smooth oder abocado, kann er mit bis zu einem Prozent des Gewichts mit Zuckercouleur, Glycerin oder Zuckersirup versehen werden.
Aged oder Tequila reposado lagerte mindestens acht Wochen in Behältern aus Eichenholz.
Extra aged und A ñejo Tequila oder nur A ñejo wurden weniger als drei Jahre aber mindestens 12 Monate in einem Eichenholz-Behälter gelagert. Sie dürfen nicht mehr als 600 Liter fassen und ihr Alkoholgehalt wird mit Wasser reguliert.
Ultra-aged oder extra-añejo wurde mindestens drei Jahre in Eichenholz-Gefässen gelagert. Diese Klasse gibt es erst seit 2006.
Wir haben für Sie folgende Tequila-Marken von Tequila Blanco bis Tequila Anejo im Sortiment:
· Patron
· Ocho
· Kah
· Espolon
· Sierra