CRYSTAL HEAD
Jetzt entdeckenVodka
Vodka ist aufgrund seines Alkoholgehalts sehr stabil. Für gleichbleibende Qualität empfiehlt sich dunkle Lagerung, möglichst temperaturstabil und stehend (damit der Alkohol Dichtungen weniger belastet). Geöffnete Flaschen bleiben in der Regel lange genusstauglich; mit der Zeit können sich sehr feine Nuancen jedoch leicht verflachen – besonders, wenn viel Luft in der Flasche ist.
Kühlen ist optional: Im Kühlschrank oder Gefrierfach wirkt Vodka oft „weicher“, weil Kälte die Wahrnehmung verändert (wichtig: nur in geeigneten, dicht schliessenden Flaschen lagern).
Zu den international bekannten Marken zählen u. a. Absolut, Smirnoff, Grey Goose, Belvedere, Tito’s und Stolichnaya.
Polen und Russland haben beide eine lange Vodka-Tradition, und grob vereinfacht findet man in Polen häufig Abfüllungen auf Roggen oder Kartoffelbasis, während in Russland (historisch betrachtet) Weizen oft eine wichtige Rolle spielt.
In der Praxis sind die Unterschiede heute aber weniger „Land vs. Land“ als „Produzent vs. Produzent“: Wasseraufbereitung, Destillation, Filtration und Zielstil prägen das Ergebnis mindestens genauso stark wie der Rohstoff.
Ja, aromatisierter Vodka ist eine gängige Kategorie: von Zitrus, Beeren und Vanille bis zu Kräuter-/Gewürzprofilen. In der EU ist „flavoured vodka“ geregelt: Mindestalkohol 37,5% vol, und er darf u. a. aromatisiert sowie gesüsst werden (unter den entsprechenden Vorgaben).
Wichtig zur Einordnung: Aromatisierter Vodka ist nicht dasselbe wie Gin oder Likör – die Aromatik ist vorhanden, aber der Stil bleibt meist näher an Vodka als an botanisch dominanten Spirituosen.
Vodka wird in manchen Regionen traditionell pur serviert, oft gut gekühlt – Kälte dämpft Alkoholschärfe und macht den Eindruck „weicher“. International ist Vodka ausserdem eine klassische Cocktailbasis, weil er andere Aromen nicht überdeckt (z. B. im Vodka Martini oder in Longdrinks).
Für die sensorische Wahrnehmung gilt: Bei sehr niedrigen Temperaturen wirken Vodkas oft neutraler; bei moderater Temperatur zeigen sich eher feine Unterschiede in Textur und Duft.
Vodka wird häufig mit 40% vol abgefüllt; je nach Produzent und Stil gibt es auch stärkere Abfüllungen. In der EU ist für Vodka ein Mindestalkoholgehalt von 37,5% vol festgelegt; für aromatisierten Vodka ebenfalls mindestens 37,5% vol.
Massgeblich ist immer die Angabe „% vol“ auf dem Etikett.
Der Kernunterschied ist die Aromatisierung bzw. der gewünschte Charakter:
-
Gin muss Wacholderaroma tragen (Botanicals stehen im Vordergrund).
-
Aquavit wird typischerweise mit Gewürzen wie Kümmel/Dill geprägt.
-
Korn kann deutlich getreidiger wirken.
Vodka hingegen ist in der Regel so produziert, dass er keinen dominanten Eigengeschmack in den Vordergrund stellt. Diese Neutralität kommt aus der Kombination von Destillation und häufig zusätzlicher Filtration.
Vodka kann aus verschiedenen Rohstoffen hergestellt werden, typischerweise aus Getreide (z. B. Weizen, Roggen, Gerste, Mais) oder Kartoffeln. In manchen Fällen werden auch Zuckerrüben/Melasse oder andere landwirtschaftliche Zuckerquellen genutzt.
Die Basis beeinflusst vor allem Textur und leichte Nuancen: Getreide wirkt häufig „leicht“ und klar, Kartoffel-Vodka kann tendenziell etwas „cremiger“ erscheinen. Dennoch ist Vodka stilistisch darauf ausgelegt, keine dominante Rohstoffaromatik zu zeigen.
Die Herstellung beginnt mit einem stärke- oder zuckerhaltigen Rohstoff. Daraus wird eine Maische hergestellt, die vergoren wird – ähnlich wie bei anderen Spirituosen: Hefe wandelt Zucker in Alkohol um. Anschliessend folgt die Destillation, oft in Kolonnenanlagen, um einen sehr reinen Alkohol zu gewinnen.
Viele Produzenten setzen zusätzlich auf Filtration (z. B. Aktivkohle), um Begleitstoffe weiter zu reduzieren. Am Ende wird der Alkohol mit Wasser auf die gewünschte Abfüllstärke eingestellt und abgefüllt.
Vodka ist eine klare Spirituose, die in vielen Ländern vor allem als möglichst neutraler Alkoholstil verstanden wird. Traditionell wird Vodka häufig mit Osteuropa (u. a. Polen, Russland und dem „Vodka Belt“) verbunden, heute wird er weltweit produziert.
Sein Charakter entsteht durch Destillation und oft durch zusätzliche Filtration, wodurch viele Vodkas sensorisch eher „sauber“ und zurückhaltend wirken. Trotzdem können Rohstoff, Wasser, Destillationsart und Filtration feine Unterschiede im Mundgefühl und in der Aromatik erzeugen.
Über Vodka
Wenn bei uns etwas als Wässerchen bezeichnet wird, erwartet man etwas Harmloses oder Unschuldiges. Auch Vodka oder Wodka heisst übersetzt Wässerchen – egal ob aus dem Slawischen, Polnischen oder natürlich Russischen. Diese meist farblosen Spirituosen hat aber einige Überraschungen auf Lager. Ihr Geschmack ist fast so neutral wie ihre Farbe, da Fuselöle fehlen, genau wie künstliche Aromen und andere fermentierte Stoffe. So kann man guten Vodka perfekt pur trinken. Der neutrale Geschmack macht ihn aber auch zur idealen Cocktail-Drink-Zutat. Bloody Mary, Vodka Martini, Moscow Mule und White Russian sind nur ein paar von unzähligen Cocktails mit Vodka.
Aber alles der Reihe nach. Die Polen und Russen streiten sich bis heute darüber, wer den ‚Woda’ wirklich erfunden hat. Die erste schriftliche Erwähnung aus dem Jahr 1405 sagt auf jeden Fall, dass der erste Vodka im ehemaligen Königreich Polen in Sandomierz produziert wurde. Auch wenn der heutige Alkoholgehalt gut doppelt so stark ist, nämlich idealerweise 40, entstand die heutige Methode der Herstellung von Vodka wohl durch den Roggenüberfluss in Polen und Russland. Schliesslich waren die Länder sehr agrarisch geprägt und produzierten viel Roggen und Getreide.
Die Kartoffel wurde im 19. Jahrhundert als Rohstoff entdeckt. Deshalb wurde der komplette Markt in Osteuropa von billigen Bränden überschwemmt. Am Ende des Jahrhunderts wurde die Produktion in Russland wieder unter Staatsmonopol gestellt.
Heute wird Wodka aus verschiedenen, kohlenhydrathaltigen Stoffen hergestellt. Dafür wird meistens Getreide benutzt, oder eben Kartoffeln, auch Melasse ist üblich. Aber es gibt eigentlich fast keine Beschränkungen, die die Rohstoffe für Wodka genau festlegen, wenn sie auch sonst für die Produktion von Spirituosen benutzt werden. In den USA, Australien, Frankreich und Italien werden auch Weintrauben verwendet. Aber auch in Schweden, England, Kanada und der Schweiz werden grossartige Wodkas produziert.
Wenn es nach den Produzenten in Polen und Skandinavien gehen würde, sollte man Vodka nur aus Kartoffeln, Melasse oder Getreide herstellen. Die Ukraine und Russland haben sogar ein Reinheitsgebot für Vodka. Die Herstellung ist auch sonst sehr ähnlich wie beim Bierbrauen. Der Ausgangsstoff, in diesem Fall die Kartoffeln oder das gemälzte Getreide, wird mit Wasser zu Maische verarbeitet. Diese wird dann erhitzt und Hefe zugefügt, was zur Gärung führt. Jetzt wird hier der Zucker in der Maische zu Alkohol und dann startet das Alkoholbrennen. Weil der Vodka danach gefiltert wird, hat er einen neutralen Geschmack. Alle Nebenprodukte und Fuselöle werden jetzt entfernt. Wodka lagert man in Edelstahl-, Stein-, oder Glastanks, folglich muss das Destillat nicht reifen. Gibt man purem Wodka noch Früchte, Aromen oder Gewürze bei, erhält man unterschiedliche, aromatisierte Vodka-Varianten.
Möchten Ihren Gästen in ihrem Club als Getränk einen Gold Vodka servieren, dürften diese bestimmt bereit sein, CHF 15.00 für diesen Gold Edition Drink zu investieren.
Bei uns finden Sie folgende Marken, Label und Produzenten im Shop teils in Liter Flaschen aber auch in cl:
· Ciroc
· Trojka
· Chase
· weitere Vodka Marken und Sorten: Flavoured Vodka, Premium Vodka, Moskovskaya, Bison Grass Vodka , Absolut, Grey Goose, Organic Vodka, Skyy Vodka, Swiss Vodka, Smirnoff
Dazu haben wir folgendes Zubehör: das Partisan Vodka Glas , das Shot Glas von Crystal Head und das Shot Plastik Glas von Crystal Head