Whiskylikör
Zur Stil-Orientierung (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) werden häufig genannt:
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Drambuie (Whisky-Likör mit Honig/Kräutern)
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Glayva (Whiskylikör mit Honig, Kräutern und Gewürzen)
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Irish Mist (Honig/Kräuter auf Whisky-Basis)
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Fireball (Whisky-Flavour-Liqueur mit Zimtprofil)
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Jim Beam Honey (Likör auf Bourbon-Basis mit Honig)
Diese Beispiele helfen vor allem, die wichtigsten Aromastile (Honig/Kräuter vs. Gewürz/Zimt) einzuordnen.
Whiskylikör sollte dunkel, kühl und gut verschlossen stehen. Nicht die „Zeit“ ist meist das Problem, sondern Wärme, Licht und viel Luft im Flaschenhals, die Aromen flacher machen können. Cremige Whiskyliköre (mit Milch/Sahne) sind deutlich empfindlicher als klare Varianten – dort sind Herstellerhinweise besonders wichtig.
Whiskylikör wird oft genutzt, um Süße + Aroma in einem Schritt einzubringen (z. B. Honig-/Kräuter- oder Gewürznoten). Besonders gut funktioniert das in Rezepten mit klarer Struktur, wo er nicht „gegen“ zu viele süße Komponenten antreten muss. Faustregel: Wenn ein Drink ohnehin schon viel Sirup/Likör enthält, kann Whiskylikör schnell zu dominant oder zu süß wirken – dann besser dosieren oder einen trockeneren Baustein wählen.
Whiskylikör lässt sich pur in kleiner Menge, auf Eis oder in einfachen Mixes servieren. Kälte kann Süße und Alkoholwahrnehmung dämpfen, macht das Profil oft „runder“, aber auch aromatisch etwas geschlossener. Ein kleines Glas (z. B. Tumbler oder Nosing-Glas) hilft, Aromen gezielt wahrzunehmen.
Für die Kategorie Likör gilt in der EU grundsätzlich ein Mindestgehalt an Süßungsmitteln von 100 g/L (als Invertzucker) (mit einzelnen Ausnahmen je nach Unterkategorie).
Das erklärt, warum Whiskylikör sensorisch deutlich süßer wirkt als Whisky – und warum er oft als „weicher“ wahrgenommen wird.
Whiskylikör kann recht unterschiedlich stark sein, liegt aber oft unter klassischem Whisky (der in der EU mindestens 40% vol. hat).
Viele bekannte Whiskyliköre bewegen sich im Bereich um 30–35% vol. (je nach Produkt). Die % vol. sind die schnellste Orientierung für Intensität und Einsatz (pur vs. mixen).
Sehr verbreitet sind Honig- und Kräuterstile, die den Whisky abrunden und würzig-süße Noten bringen. Ebenfalls häufig: Gewürzprofile (z. B. Zimt) mit markanter Wärme, oder cremige Varianten, die eher in Richtung „Cream Liqueur“ gehen. Der Whisky-Anteil kann dabei von deutlich erkennbar bis eher „Basis im Hintergrund“ reichen.
Grundprinzip: Eine Whisky-Basis wird mit Süße (Zucker, Sirup, Honig o. Ä.) und Aromagebern kombiniert. Je nach Stil können Kräuter/Gewürze mazeriert, Auszüge verwendet oder Bestandteile vermählt werden. Manche Produkte setzen auf „Honig & Kräuter“, andere auf „Zimt“ oder Fruchtprofile – entscheidend ist die gewünschte Balance aus Whisky-Charakter, Süße und Würze.
Whisky ist eine eigenständige Spirituosenkategorie mit Mindestanforderungen (in der EU u. a. mind. 3 Jahre Holzfassreife und mind. 40% vol.).
Whiskylikör ist dagegen ein Likör auf Whisky-Basis: typischerweise süßer, oft aromatisiert und häufig mit niedrigerer Alkoholstärke als klassischer Whisky. Dadurch wirkt er meist weicher und zugänglicher – ohne dass er „Whisky ersetzen“ muss.
Whiskylikör ist ein Likör, dessen alkoholische Basis ganz oder teilweise Whisky ist – ergänzt um Süße und oft Aromen wie Honig, Kräuter, Gewürze oder Frucht. Im Unterschied zu Whisky steht beim Whiskylikör weniger der reine Getreide- und Fasscharakter im Vordergrund, sondern ein rundes, aromatisiertes Profil. Als „Likör“ gilt in der EU-Regelung grundsätzlich ein Mindestzuckergehalt von 100 g/L (als Invertzucker) und eine Mindestalkoholstärke von 15% vol.
Über Whisky Likör
Wer sich nicht zwischen Whisky oder Whiskey und Likör entscheiden kann, oder Whisky lieber etwas süsser mag, ist bei Whisky Likör genau richtig. Aber was ist Whisky Likör eigentlich genau? Die Anfänge dieser süssen Whisky-Sorte reichen bis ins Mittelalter zurück und sind somit älter, als die meisten von uns wohl vermuten würden.
Da es sowohl Whisky und Whiskey Liköre gibt, ist auch klar, dass es sich hier nicht nur um eine rein schottische Angelegenheit handelt. Neben Schottland kommen viele Whisky Liköre auch aus Deutschland und der Schweiz. Oder als Whiskey Liköre aus den USA und Irland. Letztere sind sicher die bekannteste Whisky Liqueur Unterkategorie und verwenden Begriffe wie Irish Cream und Irish Mist. Bekannte Marken von Cream Liqueur sind Slyrs, Drambuie, Fireball, Jim Beam Honey von Jim Beam und viele andere.
Wie fast bei allen Spirituosen liegt auch bei Likör der Grund für die Entstehung in der Medizin und medizinischen Rezepten. Die Destillate wurden nämlich mit Honig oder Karamell gesüsst und mit Beeren, Früchten und Kräutern wie Vanille vermischt und so aromatisiert. So hat man die maximale Heilkraft aus allen Zutaten herausgeholt. Und so entstand im Laufe der Jahrhunderte eine regelrechte Geschmacksvielfalt dieses Likörs.
Klöster und Mönche haben entscheidend zur Entwicklung von Likör beigetragen und die technischen Grundlagen, die Rezepte und die Überlieferung weiter massgeblich gepuscht. Während Whisky selbst immer beliebter wurde, begannen seine Liebhaber, immer mehr mit ihm herumzuexperimentieren. So wurden Kräuter, Gewürze, Zitrusfrüchte und Früchte sowie Honig oder Honey auch Milch und Sahne beliebte Zutat für Likör auf Whisky-Basis. Dabei ging es nicht immer nur um den puren Genuss und einzigartigen Geschmack, sondern auch um praktische Gründe. Denn die milderen Zugaben haben den Whisky auch geschmeidiger gemacht und den doch eher rauen Charakter des Destillats für den Genuss abgerundet. So kann man sie perfekt einfach pur, auf Eis oder natürlich auch als Zutat in leckeren Whisky Liqueur Cocktails trinken.
Bei uns können Sie diese Whiskyliköre kaufen und bestellen oder online in unserem Online-Shop bestellen aber auch in unseren Filialen kaufen.
• Southern Comfort
• Glayva Whisky Likör
• Arran
• Bailey’s
• Drambuie Whisky Likör
• Edradour
• Jack Daniel’s
• Jim Beam
•
Kilchoman Bramble Liqueur
• Ficken
• SLYRS Whisky Likör
Dazu haben wir das passende Zubehör wie zum Beispiel Tumbler Gläser und das Glencairn Glas.