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Die Unterschiede liegen vor allem in den Produktionsregeln und den daraus entstehenden Stilen:

  • Peruanischer Pisco: darf nach der Destillation nicht mit Wasser verdünnt werden; er wird üblicherweise einmal in Kupferbrennblasen destilliert, muss danach ruhen (z. B. in Glas/Edelstahl), und Holzreifung ist nicht erlaubt.

  • Chilenischer Pisco: kann in der Praxis mehrfach destilliert sein, darf auf Trinkstärke eingestellt werden, und es gibt auch Varianten mit Holzfassreife (daher teils gold/amberfarben).
    Wichtig: Beides sind eigenständige Stile. „Reiner“ ist weniger eine Qualitätsaussage als eine Frage der Regeldefinition und des gewünschten Profils.