Was bedeutet "méthode champenoise"?
Die Méthode Champenoise ist die klassische Flaschengärung für Champagner. Nach der ersten Gärung werden Zucker und Hefe zugefügt und die Flasche versiegelt. Es folgt die zweite Gärung, die eine feine Perlage hervorbringt. Diese Methode ist für Champagner vorgeschrieben.
Méthode Champenoise
- Gärung in der Flasche: Nach der ersten Gärung wird eine Zucker- und Hefelösung (liqueur de tirage) in die stillen Weinflaschen gefüllt und diese verschlossen. Die restliche Hefe wandelt Zucker zu Alkohol und Kohlensäure um, wodurch sich Kohlendioxid in der Flasche löst und Druck entsteht.
- Nachgärung und Reife: Durch die Gärung in der Flasche entwickeln sich feine Kohlensäurebläschen und komplexe Aromen. Die Flaschen lagern meist mehrere Jahre, um Cremigkeit und Komplexität zu fördern.
- Rütteln (Remuage): Die Flaschen werden schrittweise gekippt und gedreht, damit sich die Hefepaste nach und nach im Flaschenhals sammelt. Dieser Schritt wird meist noch von Hand ausgeführt.
- Degorgierung: Der Flaschenhals wird gefroren, die Hefepaste wird fest. So kann sie leichter entfernt werden. Die Flasche wird sofort wieder verschlossen.Oftmals lagern die Flaschen nach dem Degorgieren noch einige Monate im Keller.
Das Ergebnis ist ein Champagner mit feiner, beständiger Perlage, komplexen Aromen und einer eleganten Struktur.