Autres vins mousseux
Kompassus Espumante Blanc Brut 2022 Bairrada DOC 12° 75cl
FAQ
Kurz gesagt: Schaumweine sind prickelnde Weine mit genügend Kohlensäuredruck und typischer Spritzigkeit. Schaumwein muss in der Regel einen Überdruck von mindestens 3 bar haben. Die Kohlensäure entsteht meist bei einer zweiten Gärung, zum Beispiel in der Flasche oder im Tank. Wird Kohlensäure nachträglich zugesetzt, muss das meist entsprechend auf dem Etikett stehen.
Zu den bekanntesten Schaumweinen gehören Sekt, Champagner, Cava und Crémant. Je feiner und länger die Perlage, desto höher wird die Qualität oft wahrgenommen.
Abgrenzung: Perlwein ist schwächer prickelnd und hat weniger Druck als Schaumwein, er ist sozusagen der kleine Bruder des Schaumweins.
Schaumwein sollte kühl, dunkel und möglichst erschütterungsfrei gelagert werden. Für eine kurzfristige Aufbewahrung ist stehend völlig in Ordnung; für längere Lagerung empfehlen wir, die Flaschen hinzulegen, vor allem bei Korkverschluss.
Geeignete Bedingungen
- Temperatur möglichst konstant, ideal etwa 8 bis 12 °C.
- Vor Licht schützen, besonders vor direkter Sonne.
- Keine starken Temperaturschwankungen und möglichst keine Vibrationen.
- Geruchsarme Umgebung, also nicht neben stark riechenden Lebensmitteln lagern.
Nach dem Öffnen
Angebrochene Flaschen gehören in den Kühlschrank und sollten mit einem passenden Verschluss wieder dicht verschlossen werden. Dann bleiben sie meist noch ein bis zwei Tage geniessbar, teils auch länger, je nach Stil und Qualität.
Die Kohlensäure im Schaumwein entsteht meist bei einer zweiten Gärung: Hefe wandelt zugesetzten Zucker in Alkohol und Kohlendioxid um. Weil die Flasche oder der Tank dicht verschlossen ist, bleibt das CO₂ im Wein gelöst.
Die wichtigsten Verfahren
- Flaschengärung: Die zweite Gärung findet in der einzelnen Flasche statt; das ergibt oft besonders feine Perlage.
- Tankgärung: Die zweite Gärung läuft in einem Drucktank ab; das ist zum Beispiel typisch für viele Proseccos.
- Künstliche Aufspritzung: Bei einfacheren Produkten kann Kohlensäure auch nachträglich zugesetzt werden.
Was im Glas passiert
Beim Öffnen fällt der Druck ab, das zuvor gelöste CO₂ entweicht als Bläschen. Wie fein oder grob die Perlage ausfällt, hängt davon ab, wie das CO₂ gebunden wurde und wie lange der Wein auf der Hefe lag.
Schaumwein sollte gut gekühlt bei etwa 6-8 °C serviert werden. Diese Temperatur bringt die Aromen optimal zur Geltung und sorgt für ein angenehmes Mundgefühl durch die Kohlensäure.
Abstufungen
- Standard-Schaumweine: 6 bis 8 °C.
- Einfache, fruchtige Schaumweine: eher am unteren Ende, also um 6 °C.
- Hochwertige oder komplexe Schaumweine, Champagner: eher etwas wärmer, oft 8 bis 10 °C oder teils bis 10 bis 12 °C, damit sich mehr Aroma zeigt.
Zu kalt serviert wirkt Schaumwein schnell aromatisch flach, zu warm verliert er Frische und Perlage. Die ideale Temperatur hängt also nicht nur von der Kategorie, sondern auch von Stil und Qualität der Flasche ab.
Der Hauptunterschied liegt im Kohlensäuredruck und in der Art, wie die Kohlensäure entsteht. Schaumwein hat mindestens 3 bar Druck und wird durch eine zweite Gärung prickelnd; Perlwein liegt bei etwa 1 bis 2,5 bar und sprudelt deutlich leichter.
In der Herstellung
- Schaumwein: Die Kohlensäure entsteht bei der zweiten Gärung in Flasche oder Tank; sie wird nicht einfach nachträglich zugesetzt.
- Perlwein: Kann ebenfalls Gärungskohlensäure haben, wird aber oft leichter spritzig und teils mit zugesetzter Kohlensäure hergestellt; das muss dann auch auf dem Etikett stehen.
Im Glas
Schaumwein hat eine kräftigere, länger anhaltende Perlage. Perlwein wirkt sanfter und verliert sein Prickeln schneller.
Äussere Merkmale
Perlwein darf nicht mit einer typischen Sektflasche und dem Drahtbügelverschluss verkauft werden, damit er nicht mit Schaumwein verwechselt wird. Im Handel heisst Perlwein oft auch Frizzante, während Schaumwein häufig als Sekt, Champagner, Crémant oder Cava auftritt.