Weiss
À titre de repères (liste non exhaustive), on cite souvent : Bacardi Carta Blanca, Havana Club 3 Años, Planteray 3 Stars White, Takamaka White, Captain Morgan Caribbean White et Appleton Estate Kingston 62.
Pour choisir, regardez surtout : le degré, la mention “filtré / brièvement vieilli”, et le style recherché (plutôt doux ou aromatique).
Als häufig anzutreffende Beispiele (zur Orientierung, ohne Anspruch auf Vollständigkeit) gelten u. a.: Bacardi Carta Blanca, Havana Club 3 Años, Planteray 3 Stars White, Takamaka White, Captain Morgan Caribbean White und Appleton Estate Kingston 62.
Für die Auswahl ist oft hilfreicher als der Markenname: Abfüllstärke, ob „filtriert/kurz gereift“ erwähnt wird, und ob du einen eher milden oder aromatischen Stil suchst.
Pur zeigt weisser Rum seine Nuancen am besten in einem kleinen, tulpenförmigen Glas und bei moderater Temperatur (zu kalt dämpft Aromen).
Im Drink lohnt es sich, den Rum nicht komplett zu „verstecken“: einfache Kombinationen mit Zitrus und kontrollierter Süße lassen den Rumcharakter erkennbar. Bei sehr kräftigen weissen Rums (höhere Volumenprozente) hilft eine angepasste Dosierung.
Weisser Rum wird häufig gemixt, weil er Alkoholstruktur und Rum-Charakter liefert, ohne dominante Holznoten mitzubringen. Das macht ihn flexibel mit Zitrus, Minze, Soda, Ginger Beer oder fruchtigen Zutaten.
Als Faustregel: Je „cleaner“ der Rum, desto besser für leichte Drinks; je aromatischer der Rum, desto besser behauptet er sich in kräftigeren Rezepturen.
Viele weisse Rums wirken leicht, frisch und klar, mit Noten von Zuckerrohr/Melasse, Zitrus, leichter Frucht oder subtiler Vanille. Gleichzeitig gibt es Stile, die deutlich aromatischer sind – etwa bei Pot-Still-Anteilen oder intensiver Fermentation.
Wenn du „mild“ erwartest, aber viel Aroma bekommst, ist das oft ein Zeichen für einen bewussteren, charaktervolleren Stil – nicht für „Fehler“.
In der EU ist Rum rechtlich definiert und muss mindestens 37,5% vol. haben.
Liegt ein Produkt darunter oder ist stark aromatisiert, wird es häufig nicht als „Rum“, sondern als Spirituose auf Rum-Basis / Rum based spirit drink oder ähnlich bezeichnet. (Das ist keine Abwertung – es beschreibt die Kategorie.) Diese Unterscheidung hilft beim Vergleichen von Flaschen im Regal.
Die Farbe hängt meist von Fasskontakt und dessen Intensität ab: Gold- und Dark-Rums sind häufig länger oder kräftiger im Holz ausgebaut. Weisser Rum bleibt farbarm – entweder weil er kaum Holz sah oder weil er nach kurzer Reife entfärbt wurde.
Geschmacklich gilt: Weiss ist oft frischer und leichter, Gold/Dark zeigen eher Vanille-, Röst- und Gewürznoten aus dem Holz. Aber: Farbe allein ist kein Qualitätsbeweis – es gibt sehr aromatische weisse Rums und sehr milde dunkle.
Vereinfacht läuft es so: Zuckerrohrprodukte werden vergoren, dann destilliert – je nach Stil in Column Stills (oft leichter) oder Pot Stills (oft aromatischer/kräftiger), oder als Mischung.
Anschliessend kann der Rum direkt abgefüllt werden oder kurz reifen. Viele „white rums“ werden zum Schluss filtriert, um farblich klar zu bleiben.
Nein. Weisser Rum kann ungereift sein – oder kurz gereift und danach filtriert, damit er farblich „weiss/clear“ bleibt.
Die Filtration (oft Aktivkohle) kann neben der Farbe auch das Mundgefühl und gewisse Holznoten reduzieren. Das Ergebnis wirkt häufig leichter und „cleaner“, ohne dass der Rum zwingend „neutral“ sein muss.
Weisser Rum kann aus Melasse (häufig) oder aus Zuckerrohrsaft (je nach Region/Stil) hergestellt werden.
Melasse-basierte weisse Rums wirken oft eher mild und neutraler, während saftbasierte Stile tendenziell pflanzlicher, frischer und aromatisch präsenter sein können. Entscheidend sind aber immer Fermentation, Destillation und (falls vorhanden) Fasskontakt.
Als weisser Rum (auch white, blanco, silver) bezeichnet man Rum, der kaum Farbe zeigt – von kristallklar bis sehr hell. Das bedeutet nicht automatisch „ungealtert“: Viele weisse Rums reifen kurz im Fass und werden danach (z. B. über Aktivkohle) filtriert, um Farbe zu entfernen und das Profil leichter wirken zu lassen.
Stilistisch steht weisser Rum oft für Frische, leichte Süßeindrücke und klare Zuckerrohr-/Melasse-Noten – je nach Rohstoff und Brennverfahren.