Die Geschichte des Weinguts ist eng mit der Geschichte der Grand Cru Lage Corton-Charlemagne verbunden. Bis zur Französischen Revolution war die Lage Eigentum der Kirche. Als Bien national wurde die auf 10.800 Livres taxierte Corton Lage verkauft. Ein beträchtlicher Teil ging an die Familie Bonneau-Véry. In seinem im Jahr 1855 veröffentlichten Werk Histoire et statistiques de la vigne et des grands vins de la Côte-d'Or sprach M.J. Lavalle von insgesamt 19,7 ha, die der Familie in dieser Lage gehörten. Zusammen mit anderen Rebflächen kam das damalige Weingut auf fast 24 ha.
Im Jahr 1969 erbte die Gräfin und Gattin von Jean le Bault de la Morinière von ihrem Onkel René Bonneau du Martray 11 Hektar.
Im Jahr 1994 übernahm sein Sohn Jean-Charles die Leitung des Guts. Im Weinkeller arbeiten die Brüder Bernard und Jean-Pierre Bruchon.