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Roséwein wird hauptsächlich aus roten Trauben hergestellt, wobei die rosa Farbe durch begrenzten Kontakt des Safts mit den Schalen entsteht. Im Gegensatz zu Rotwein, bei dem die Schalen lange mitgären, wird bei Rosé der Kontakt kurzgehalten, und der Saft wird in den meisten Fällen wie bei Weisswein weiterverarbeitet.

Es gibt drei Hauptverfahren, die sich in der Farbintensität und dem Aroma unterscheiden.

  • Direktpressung: Trauben werden sofort gepresst, Schalen geben nur wenig Farbe ab. Das Ergebnis ist ein heller, zarter Rosé.
  • Mazeration: Saft und Schalen bleiben 4–48 Stunden in Kontakt. Ergebnis: Intensivere Farbe und Aromen.
  • Saignée: Ein Teil des Mosts wird ohne Pressung aus der Rotwein-Maische abgezogen. Dies geschieht bereits nach wenigen Stunden und noch vor der Gärung. Dieser Most macht ungefähr 10 bis 30% der Gesamtmenge aus und sorgt für einen eher hellen Rosé-Ton. Der Geschmack ist vergleichsweise voll und reif.


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